Corona-Update

Aktuelles zur Corona-Krise

Starke Signale der Solidarität

Mittlerweile haben wir so viele Rückläufe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Anträgen auf unbezahlten Urlaub erhalten, dass wir erfreulicherweise mehr als ein Drittel der vorsorglichen Kündigungen von vergangener Woche wieder rückgängig machen konnten. Das freut uns außerordentlich, denn es zeigt uns, dass unser Personal bereit ist, die Last dieser Krise mitzutragen und gemeinsam zu schultern. Wir werten dies als Zeichen einer großen Solidarität und Treue zu unserem Unternehmen, den Kolleginnen und Kollegen und nicht zuletzt zu unseren Fahrgästen – denn dadurch bleiben die Arbeitsplätze erhalten und wir können sicherstellen, dass wir nach der Krise schnell wieder für unsere Schützlinge zur Verfügung stehen.

Unser Ziel steht nach wie vor: Wir wollen möglichst alle Arbeitsplätze retten und freuen uns, dass immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesen Weg mit uns gemeinsam gehen wollen. Vielen Dank und weiter so!

Vonseiten des Gesetzgebers erfahren wir Unterstützung durch das jüngst verabschiedete „Gesetz über den Einsatz der Einrichtungen und sozialen Dienste zur Bekämpfung der Coronavirus SARS-CoV-2 Krise in Verbindung mit einem Sicherstellungsauftrag“ – kurz Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG). Hierin ist geregelt, dass sozialen Dienstleistern wie uns ein Zuschuss gezahlt wird. Dieser ist vom Bund auf 75 % eines Monatsdurchschnitts der Zahlungen im zurückliegenden Jahreszeitraum beschränkt; die einzelnen Bundesländer können jedoch sogar eine nach oben abweichende Höchstgrenze festlegen. Hiermit wurde jetzt für unsere Leistungsträger eine Rechtsgrundlage geschaffen, auf der sie bei Vorliegen der Voraussetzungen weiterhin Zahlungen an die sozialen Dienstleister und Einrichtungen erbringen und zwar unabhängig davon, ob diese ihre ursprünglich vereinbarte Leistung tatsächlich ausführen oder nicht. Das hat bereits zu weiteren Zahlungszusagen unserer Kunden geführt, die zwar die Lücke zwischen Einnahmen und Fixkosten noch nicht vollständig schließen, uns aber in Sachen Liquidität kurzfristig enorm weiterhelfen. Auch hierfür an alle Beteiligten, Befürworter und Entscheider unseren herzlichsten Dank!

Die Gesamtentwicklung der letzten Tage stimmt uns also hoffnungsfroh und wir sind zuversichtlich, damit einige große Schritte in die richtige Richtung, sprich die Rettung von Köhler-Transfer, gegangen zu sein. Wir sind zwar noch nicht ganz durch, der erste und größte Druck ist aber erst einmal erheblich gemindert.
Nichtsdestotrotz müssen wir weiter am Ball bleiben; es fehlen noch einige Zusagen – sowohl aus unserer Belegschaft als auch aus den Reihen unserer Kunden. Insofern appellieren wir an dieser Stelle einmal mehr an alle, die sich bisher noch nicht durchringen konnten: Leisten auch Sie Ihren Beitrag, ein jeder an seiner Stelle, und helfen damit, das Überleben unseres Unternehmens in dieser für alle schweren Zeit zu sichern!